Sensoren, Software, HTML5 Apps – IT2Industry 2015 zeigt Industrie 4.0-Technologie

Digital werden – Automatisierung komplettieren – Vernetzung aufbauen – In Echtzeit fernsteuerbar werden – Vernetzte Anwendungen einsetzen: Dies sind die fünf wesentlichen Schritte für Unternehmen im Prozess der Umsetzung des industriellen Internets der Dinge, wie es ein neueres Whitepaper von Microcan beschreibt. Im Detail ist der Einsatz bestimmter Industrie 4.0-Technologien entscheidend. Welche dies sein können, zeigen die Vorträge im Konferenzprogramm der IT2Industry 2015 in München (10. bis 13.11.2015).

René FachbergerDie Weißwurst in der Industrie 4.0“ lautet der ebenso überraschende wie vielversprechende Titel des Vortrags von Dr. Dipl.-Ing. René Fachberger, CEO bei sensideon (Donnerstag, 12. November 2015, 14:00 Uhr). Dabei stellt Dr. Fachberger drahtlose Sensortechnologie für extreme Einsatzbedingungen in der Industrie 4.0, vernetzte Sensor- und RFID-Systeme für die Smart Factory sowie Item Tracking und Mobile Monitoring als Anwendungen vor.

Sensoren, Messfühler, Transponder und RFID-Tags von sensideon liefern Informationen bei hohen Temperaturen, an schnell rotierenden oder schwer zugänglichen Teilen, unter schmutzigen Umgebungsbedingungen oder bei starken Vibrationen, um Prozesse zu überwachen und regeln zu können.

Werner KroissHTML5 Apps für den industriellen Einsatz am Beispiel Instandhaltung“ stellt Mag. Werner KroissB&IT Business & IT Consulting, vor (Donnerstag, 12. November 2015, 12:30 Uhr). Sein Vortrag zeigt, wie HTML5 Apps im Geschäftsumfeld eingesetzt werden können, welche Voraussetzungen zu schaffen sind und welche Herausforderungen sich dabei ergeben. Am praktischen Beispiel der mobilen Instandhaltung in Verbindung mit SAP PM bei einem stahlerzeugendem Industrieunternehmen stellt Werner Kroiss der Einsatz von HTML5 Apps dar.

Dazu schreibt Mag. Werner Kroiss:

Mit dem (Wieder-)Aufstieg von Apple und der Stellungnahme im Jahr 2010 von Steve Jobs zu HTML5 war klar, dass sich die Softwareentwicklung, -pflege und -verteilung fundamental verändern wird. Ausgehend vom Consumer Bereich hat diese Entwicklung nun alle Bereiche erfasst. Auch die SAP SE als wichtigster Anbieter von Business Software hat mit SAP Fiori die strategische Entscheidung für HTML5 längst getroffen.

Business Software von heute sind HTML5 Apps, die unabhängig von Betriebssystemen auf allen Endgeräten wie PCs, Notebooks, Tablets und Telefonen, aber auch auf Maschinen, Autos und Smart-Devices laufen.

Robert SiegelFind the right parts!“ – Diese Aufforderung ist Programm des Vortrags von Ing. Robert Siegel, Geschäftsführung, door2solution software (Donnerstag, 12. November 2015, 14:30 Uhr). Die von door2solution entwickelten Softwarelösung „door2parts“ für elektronische Ersatzteilkataloge mit integriertem e-Commerce System übernimmt Daten vom ERP oder PLM System, verknüpft diese mit 2D oder 3D Daten aus der CAD Welt und bereitet interaktive Ersatzteilkataloge oder Druckkataloge auf. Ein User kann danach die Ersatzteile aus der interaktiven Zeichnung oder aus der Stückliste auswählen und sie in einen integrierten Warenkorb legen. Die Kataloge laufen online oder offline, mobil oder am Desktop.

Ein eigenes Modul für Zubehör, welches zu einer kompletten Shop-Lösung ausgebaut werden kann, ermöglicht zusätzlich zu den eigentlichen Ersatzteilen die Verbindung zu den Vertriebsprodukten. „door2parts“ wird beim Kunden installiert oder steht als gehostete Lösung zur Verfügung. Die besondere e-Commerce-Lösung wird suchmaschinenoptimiert aufbereitet. Die Lösung zielt auf Hersteller und Importeure, aber auch Händler ab.

Johannes BergsmannRisiken im Bereich der Software-Entwicklung“ beschreibt Dipl.-Ing. Johannes Bergsmann, Eigentümer des Software Quality Lab (Dienstag, 10. November 2015, 14:30 Uhr).

In der Praxis zeigt sich oft, dass Risikomanagement in der Software-Entwicklung praktisch kaum vorhanden ist oder nicht systematisch betrieben wird. Gibt es dort weniger Risiken als in anderen Bereichen, werden die ignoriert oder ist es einfach Unwissen der Beteiligten? Im Vortrag betrachtet Johannes Bergsmann das Thema aus einer praxisbezogenen Sichtweise und behandelt relevante Fragestellungen:

Welche Hauptrisiken gibt es in der Software-Entwicklung? Wie kann man sie vermeiden? Was sind die Key-Success-Faktoren für eine erfolgreiche SW-Entwicklung? Wie kann man Risiken in der Software-Entwicklung bewerten? Welche unterschiedlichen Entwicklungsmodelle werden in der Praxis verwendet und welche Auswirkung hat dies auf das Risikomanagement?

Weiter zum Programm der IT2Industry 2015 Open Conference

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