7 Vorzeichen für das (industrielle) Internet der Dinge

Das industrielle Internet der Dinge verbreitet sich immer stärker in und außerhalb von relevanten Fachkreisen, begeistert Experten und Interessenten, gewinnt zunehmend an Relevanz in der Entwicklung des globalen Wirtschaftssystems und nationaler Gesellschaften. Bei aller fortschreitenden Informationsverbreitung, Kommunikation und Einordnung wird die Umsetzung für alle Anwender gleichermaßen noch Zeit in Anspruch nehmen (IoT-Bekanntheitsgrad: 13 Prozent), bis es zu einer weitreichenden Verbreitung gekommen ist. Die IT2Industry 2015 (10. bis 13.11.) unterstreicht als zentrale Veranstaltung, wie digitale Transformation in Theorie und Praxis aussehen kann. 

Das umfassende Potenzial der kommenden fünf bis zehn Jahren belegen einige Prognosen über die zukünftige Entwicklung des Internet der Dinge (Internet of Things):

Internet der Dinge erlebt Wachstumsexplosion

  • Die meisten vernetzten Geräte werden im heute professionellen Anwendungsbereich eingesetzt, vor allem im Gesundheitswesen (weltweite Investitionen in Höhe von umgerechnet 2,2 Billionen Euro) sowie in Unternehmen sowie Fabriken und deren Produktionsanlagen (2,1 Billionen Euro). Bis zum Jahr 2025 könnte der Gesamtwert verwendeter Internet of Things (IoT)-Technologie auf global 5,6 Billionen Euro angestiegen sein. Wesentlich langsamer wächst zukünftig vergleichsweise auch die Integration tragbarer Geräte in private Haushalte für den Einsatz im Smart Home.
  • Nur 0,06% der Geräte, die mit dem Internet verbunden werden können, sind es zur Zeit auch (Schätzung Cisco). Das bedeutet, von 1,5 Billionen Geräten, die weltweit existieren, sind momentan „nur“ 10 Milliarden Geräte verbunden.

Vom Internet of Things zum Internet of Everything

Smart Grid, Smart Home und Mobilität für mehr Effizienz

  • Durch Ausstattung von Straßenbeleuchtung mit Sensoren und Anschluss an das Internet können Städte und Kommunen das Licht dimmen, um Energie zu sparen, indem sie ihre volle Kapazität nur ausschöpfen, wenn die Sensoren eine Bewegung registrieren. Die bisherigen Energiekosten lassen sich so um 70 bis 80 Prozent senken.
  • Selbst durch geringe Veränderungen kann das IoT große Einsparungen bewirken. General Electric glaubt, Wenn der Einsatz des Industrial Internet sich bei der Förderung von Erdöl- und Gas-Förderung und deren Weiterentwicklung nur um 1 Prozent in der Effizienz auswirkt, könnte dies Einspareffekte in Höhe von 81 Milliarden Euro bewirken.
  • Gegenüber 10 Prozent in 2012 werden bis zum Jahr 2020 90 Prozent der Autos mit dem Internet verbunden sein, schätzt Gartner. So hat Daimler bereits eine Partnerschaft mit Nest, wonach sich über ein vernetztes Thermostat eines Fahrzeugs die Heizung steuern lässt, bevor der Fahrer mit seinem Auto die Garage erreicht oder verlässt.

 


,,,,,,,,,,,,,,,,

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Akzeptieren und Weiter

Diese Webseite verwendet Cookies, um ein bestmögliches Webseiten-Erlebnis zu bieten. In unseren Datenschutzhinweisen können Sie Details über die Einstellungen einzelner Anbieter erfahren und diese ändern. Durch den Besuch dieser Website akzeptieren Sie die Nutzung von Cookies.