Internet of Things: Neue Strategien für 2015 – wachsende Anforderungen an IT-Sicherheit

Nach dem frühen Industrie-Auftritt ist das Internet der Dinge im neuen Jahr erneut in aller Munde. Auf der CES 2015 in Las Vegas war Internet of Things das zentrale Thema. Einen Vorgeschmack boten im letzten Jahr erste intelligente Geräte wie Kühlschränke mit digitalem Einkaufszettel oder die Heizung, die Benutzer per Smartphone einschalten und steuern können. Jetzt sind neben neuen Technologien und Innovationen für immer mehr Geräte „smarte“ Versionen verfügbar oder deren Weiterentwicklung zur Internet-Anbindung in Planung. Die zunehmende Vernetzung erzeugt wachsende Ansprüche vor allem an die IT-Sicherheit.

Mit einer Vielzahl an neuen Produkten und Technologien im Feld der vernetzten Geräte überstrahlte das IT-Thema alle anderen Bereiche der Show und stellte auch in der Medienberichterstattung das dominierende Motiv dar.

So prognostiziert IT-Marktforschungsinstitut Gartner, dass es bis Ende 2015 fast fünf Milliarden angeschlossene Geräte und 25 Milliarden bis Jahr 2020 geben wird. So wird es 2019 schätzungsweise doppelt so viele Internet of Things-Geräte geben, wie Smartphones, Tablets und PCs zusammengenommen, schätzen Analysten des Business Insider.

Infographic Internet of Things Connected Devices Cisco IT2I2015

– Quelle / Infografik: NCTA (Daten von Cisco)

Unter den IoT-Trends sieht Isaac Pino von der Investment-Plattform The Motley Fool das Industrial Internet of Things (Industrie 4.0) vorn:

The most exciting IoT technology will be what’s widely known as the „industrial Internet.“ It’s a combination of software and sensors that enable machines to communicate with one another instantaneously. When machines like a railroad locomotive can communicate, they can autonomously conduct repairs or updates and thereby optimize performance.

Dazu hat Samsung eine neue IoT-Strategie auf der CES vorgestellt. Dazu werden Entwickler des Samsung IoT Netzwerks mit 100 Millionen US-Dollar zusätzlich ausgestattet.

Doch um ein offenes IoT-System zu schaffen, plant Samsung nicht nur, Developer zu unterstützen, sondern auch seine Geräte für das Internet of Things zu öffnen. In nur zwei Jahren will man erreichen, dass 90 Prozent im gesamten Ökosystem [PDF] des Web of Things [PDF] funktionieren, und die übrigen 10 Prozent bis zum Jahr 2020 einbinden.

Dabei rückte Samsung-CEO BK Yoon in seiner Rede zur Eröffnung der CES den Aspekt der IoT-Sicherheit in den Vordergrund:

“IoT must be secure – security must be baked into hardware and software at every level. Our whole industry must work closely together to make that happen.”

Dies ist das Video zu seinem gesamten Vortrag:

– Quelle / Video: Samsung via YouTube

Eine umfassende, Cloud-basierte Internet of Things Plattform hat Blackberry vorgestellt. Diese basiert auf der Initiative Projekt Ion, die im Mai letzten Jahres ins Leben gerufen wurde und solche Technologien nutzt, die es zu einem der führenden Unternehmen für mobile Datensicherheit und eingebettete Industrie-Systeme gemacht haben. Im Zuge der neuen Strategie wird die Lösung zunächst auf Bereiche ausgerichtet sein, die gleichermaßen sehr mobile wie hochwertige Ressourcen verwalten, wie Logistik und Automobilindustrie, in den Blackberry bereits aktiv ist. Zudem will das Unternehmen die Plattform in anderen Bereichen erweitern, etwa der Smart Energy-Sektor (intelligente Energiesysteme) und die Gesundheitsbranche.

Gleichermaßen wird der Einsatz von kostengünstigen Geräten und Sensoren, welche es möglich machen, dass das Internet der Dinge weiter wachsen wird, die Sicherheit der Netzwerke verringern, beträchtliche Schwachstellen in den digitalen Ökosystemen schaffen und zu einer enormen Herausforderung geraten, falls die Aufgaben nicht eingegrenzt und ihnen mit entsprechenden Kenntnissen und Maßnahmen begegnet wird.

Dabei trennt sich gerade Akzeptanz und Entwicklung neuer Produkte und Prozessen gegenüber entstehenden Herausforderungen Spreu vom Weizen: Beispielsweise sind nach einer neuen Studie von Zebra Technologies, einem Hersteller von Barcodes und RFID, fast 96 Prozent der weltweit befragten Entscheider im Handel bereit, erforderliche Änderungen vorzunehmen, um das Internet der Dinge nutzbar zu machen.

67 Prozent der Befragten haben das IoT bereits in irgendeiner Form umgesetzt und weitere 26 Prozent der Einzelhändler planen, es innerhalb eines Jahres zu implementieren. Hingegen sind die höchsten Barrieren für eine IoT-Implementierung im Retail-Bereich zuerst Herausforderungen bei der Integration bei 56 Prozent der Befragten sowie Sicherheit und Privatsphäre bei 47 Prozent der Teilnehmer.

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