Industriesoftware – Innovationstreiber für Industrie 4.0

IT2Industry Conference Konferenzprogramm Sprecher Industriesoftware SteuerungIm Industriellen Internet der Dinge (IIoT) verschmelzen Informationstechnologie und Steuerungstechnik immer stärker. Industriesoftware löst die neu entstehenden Herausforderungen und stellt gleichzeitig ganz besondere Anforderungen an Entwickler, da sie ausfallsicher und zukunftsweisend sein muss und dabei reibungslos mit oftmals heterogenen Komponenten zusammenwirken soll. Im Mittelpunkt steht der Austausch von Daten aus der Produktion, welche helfen, Betriebsdaten zu erfassen, Werkstücke zu verwalten, Materialflüsse zu steuern und zu visualisieren, Produktionsdaten zu archivieren, Fertigungsprozesse zu analysieren und nach Auswertung zu optimieren.

Die Zukunft der Industrie wird von Industriesoftware vorangetrieben. Sie digitalisiert Produktentwickung, macht Produktionssysteme und -prozesse „intelligent“, und ermöglicht so die Umsetzung von effizienten und agilen vernetzen Produktionsumgebungen.

Siemens, Themenfeld Digitalisierung in der Industrie 4.0, über Industriesoftware

Dabei wird die Datenerfassung, mobil wie stationär, bzw. Big Data-Übergabe an Schnittstellen zwischen Produktion und Warenwirtschaftssystemen immer bedeutender. Über Barcodes und RFID können IIoT-Aufträge geplant, überwacht und nachkalkuliert werden.

Herausforderungen der Fertigung – Anforderungen an Steuerungssysteme

In den beiden Sessions zum Thema „Industriesoftware“ der IT2Industry Conference am 11. November 2014 werden – vormittags ab 10 Uhr und nachmittags ab 15 Uhr – wichtige Facetten und der gegenwärtige Stand der Entwicklung der Informationstechnik und Softwaresysteme für Produktionsplanung und Fertigungsmanagement beleuchtet.

Mit ihren aufeinander aufbauenden Vorträgen greifen Johan Hofmann, Maschinenfabrik Reinhausen, und Prof. Dr. Robert ObermaierUniversität Passau, ein konkretes Anwendungsszenario von Industrie 4.0 auf.

Johann Hofmann Maschinenfabrik Reinhausen
Johann Hofmann Maschinenfabrik Reinhausen

Der Vortrag von Johann Hofmann richtet sich an alle, die sich fragen, „Wie werde ich vom Betroffenen zum Gestalter der Industrie 4.0?“. Mittels „Lean meets Industrie 4.0 am Beispiel der Fertigung der Maschinenfabrik Reinhausen“ zeigt er, warum es gilt, Datensysteme als fundamentale Voraussetzung für die Smart Factory „intelligent“ zu vernetzen, welche Lean-Methoden und intelligente Assistenzsysteme zur Beherrschung der Komplexität existieren und warum Besitz und Kontrolle über die Daten über die Zukunft der wirtschaftlichen Fertigung entscheiden. Die Relevanz von Industrie 4.0 für die Maschinenfabrik Reinhausen beschreibt er im Interview mit dem Fachmagazin Produktion:

 – Quelle: Produktion via YouTube

IT2Industry beleuchtet Industriesoftware als Triebfeder für Industrie 4.0

Prof. Dr. Robert Obermaier Universität Passau
Prof. Dr. Robert Obermaier Universität Passau

Den Fokus auf die „Wirtschaftlichkeitseffekte einer MES-Implementierung – zum Nutzen von Industrie 4.0“ richtet Prof. Dr. Obermaier in seinem Vortrag. Dazu beschreibt er Manufacturing Execution Systeme (MES) als kritischen Baustein zur Realisierung der Industrie 4.0-Vision, Möglichkeiten der Performancesteigerung durch Technologie und Wirtschaftlichkeitseffekte von MES. Aus der Ankündigung:

Der Vortrag behandelt die Frage, welche produktionswirtschaftliche Neuerung den Kern der Vision Industrie 4.0 ausmacht […], welche Wirtschaftlichkeitseffekte beim Übergang auf eine entsprechend digital vernetzte Fertigung zu erwarten sind und bei der Analyse eines entsprechenden Implementierungsprojektes messbar sind.

Dr. Alois Zoitl fortiss
Dr. Alois Zoitl fortiss

SPS 4.0: vernetzt, adaptiv, dezentral, herstellerübergreifend“ ist das Thema des Vortrags von Dr. Alois Zoitl, fortiss. Industrie 4.0 stellt neue Anforderungen hinsichtlich Vernetzbarkeit, Adpativität sowie Softwareentwicklungsaufwand an die Steuerungssysteme. Damit die Komplexität und der Aufwand für den Menschen noch beherrschbar bleibt, wurde die Programmier- und Modellierungssprachesprache IEC 61499 geschaffen, die es erlaubt, Anforderungen besser zu erfüllen als bisherige Systeme, definiert Modellelemente und deren Anwendung.
Bereits im Fachforum Industrie 4.0 der Automatica 2014 vermittelte Dr. Zoitl dem Publikum Details über „AutoPnP – Plug&Play für Automatisierungssysteme:

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Dan Somers Warwick Analytics
Dan Somers Warwick Analytics

Dan Somers, Warwick Analytics, will speak in his lecture on ‚The 3 Top Myths of Industry 4.0‚. Big data and analytics for manufacturing has a lot of hype but what is really happening and what is not happening on the ground? And particularly for the Electronics Industry? We examine the three biggest myths and ‘bust’ them with reference to practical conclusions and case studies:
1. Big data is the key to success: It’s not just ‘big data’ that is worth talking about. Getting signals early before there’s a problem means working with very small datasets even amongst the large ones.
2. Low Yield and Poor Quality will be a thing of the past: Data creates new challenges as well as solves them, and competitive pressures mean that designs get more complex and quicker launches. We examine where this is likely to end up.
3. The More Data we can Analyse the better: Analytics is not the same as visualisation. Being able to ‘see’ is not the same to get further insight and much of the time, less is more – busy engineers only need to know when there’s an exception. We examine cultural aspects.
– Here is a recent interview with Dan Somers:

 – Source: Whitehall Media via YouTube

– Welche Fachleute und deren Vorträge zu diesem Thema das Konferenzprogramm der IT2Industry noch bieten wird, lesen Sie in  hier im IT2Industry Blog.

 

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