M2M und Mobility bei der Internet of Things-Konferenz

M2M Mobility Konferenz Programm IT2Industry ConferenceEin zentrales Thema der Vierten Industriellen Revolution ist die Machine-to-Machine Kommunikation, kurz M2M. Die direkte Datenübertragung zwischen Maschinen findet in einer Vielzahl bestehender und neuer, vernetzter Anwendungsbereiche statt, etwa Robotern in der Fertigung. Aus diesem Grund beschäftigt sich die IT2Industry Konferenz schwwerpunktmäßig mit den Einsatzgebieten, Erfahrungen und Perspektiven. In der Konferenz-Session „M2M / Mobility“ am Vormittag des 11. November 2014 (ab 10:30 Uhr) werden die Themen Automatisierter Informationsaustausch, Servicemanagement und Fernwartung beleuchtet.

Thomas Gufler
Thomas Gufler, Telefónica Germany

Im Vortrag „Machine-to-Machine-Kommunikation als Erfolgsfaktor für das Internet der Dinge“ fokussiert Thomas Gufler, Head of M2M Products and Operations, Telefónica Germany GmbH, auf die Aspekte M2M/IoT, Beyond Connectivity und Smart Business Solutions. Gufler verantwortet im Digital M2M Bereich die Entwicklung und Umsetzung von neuen innovativen M2M Produkten und Services für Geschäftskunden.

In vielen Bereichen des Privat- und Geschäftslebens entsteht auf Basis der M2M/IoT-Technologie ein weites Feld für neue Geschäftsmodelle und innovative Dienstleistungen. Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten reicht von der Überwachung von mobilen Baustellenampeln über die Bereitstellung von Telematik- und Infotainment-Services in vernetzten Fahrzeugen bis hin zu intelligenten Stromnetzen. Als global agierendes Telekommunikationsunternehmen bringt Telefónica derartige Innovationen für die vernetze Welt auf den Weg. Der Anspruch ist es, gemeinsam mit den Partnern intelligente M2M/IoT-Lösungen für verschiedene Unternehmensbereiche und Industrien zu schaffen, welche sich nachhaltig in bestehende Geschäftsabläufe integrieren lassen und dabei neue Geschäftsfelder und Services erschließen.

Markus Dillinger
Markus Dillinger, Huawei

Im zweiten Beitrag stellt Markus Dillinger, Head of Wireless Internet Technologies, Huawei European Research Center, „New Communication Concepts for Road Traffic Safety“ vor, darunter Device-to-Device (D2D), Road Safety based on V2X Communications und Intelligent Transportation Systems (ITS)

Hier ein Auszug aus seinem Abstract zum Call for Papers:

The key focus of this talk is to present a unified, resilient, embedded ICT platform for Intelligent Transportation Systems (ITS) in order to accelerate the development of advanced applications to make mobility safer, more energy-efficient and more environmental-friendly, e.g., through networking vehicles with other road users and infrastructures.
Through the inclusion of other road users and sharing of more context-rich information such as real-time video the limitations of current connectivity solutions such as the pure-adhoc IEEE 802.11p and pure-centralized cellular communication become apparent.
We propose to use Device-to-Device (D2D) to build a mixed-mode connectivity platform that can seamlessly/intelligently self-tune to select and reconfigure the appropriate communication mode to support virtually any ITS application.

So stellt sich Huawei die vernetzte, digitale Zukunft vor – Video „A Better Connected World:

– Quelle / Video: Huawei Srbija via YouTube

Benedikt Rauscher ist Entwicklungsgruppenleiter für Vision-Sensoren bei Pepperl+Fuchs. Ende 2013 stellte die Gruppe eine Konzeptstudie zum Einsatz von handelsüblichen Tablet-PCs zur Analyse und Parametrierung von industriellen Sensoren vor, so auch das Thema seines Vortrags, dem dritten in der Reihe dieser Session: „Drahtloses In-Line Sensor-Management mit handelsüblichen Mobilgeräten“. Im Mittelpunkt stehen Bedien- und Anzeigeelemente an Sensoren, zusätzliche drahtlose Kommunikation sowie der Zugriff auf industrielle Sensoren mit Mobilgeräten.

Benedikt Rauscher
Benedikt Rauscher, Pepperl+Fuchs

Moderne Sensoren führen als Teile von „Cyber-Physischen-Produktions-Systemen“ (CPPS) immer komplexere Funktionen aus, wodurch auch die Anforderungen an deren Bedien- und Anzeigekonzepte für Inbetriebnahme, Service und Wartung steigen. Gerätegebundene Elemente wie Displays, Folientaster etc. verteuern die Sensoren und müssen viele Informationen auf kleinster Fläche darstellen, worunter häufig die Übersichtlichkeit leidet. Mit abgesetzten Einheiten kann dies umgangen werden, es entstehen jedoch zusätzlich Kosten und Platzbedarf. In diesem Beitrag wird aufgezeigt wie ein zusätzlicher drahtloser Kommunikations-Kanal auf Basis bestehender Schnittstellen-Standards aufgebaut werden kann mit dessen Hilfe handelsübliche Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets zur Visualisierung und Diagnose von industriellen Sensoren genutzt werden können sowie neue Möglichkeiten bei Inbetriebnahme und Wartung eröffnen.

„Service Automation – mit eStandards die Lücke zwischen Maschinenmeldung und Serviceeinsatz schließen“ lautet das Vortragsthema von Dr.-Ing. Michael Lindl, Geschäftsführer der EL2 Beratungsgesellschaft. Daneben ist er Koordinator des BMWi-geförderten Projektvorhabens FLEXS, in dessen Rahmen ein mobiles Servicemanagementsystem auf Basis von eStandards entwickelt wird.

– Quelle / Video: FLEXS flexibel integrierter Service mit eStandards via YouTube

Dr.-Ing. Michael Lindl
Dr.-Ing. Michael Lindl, EL2 Beratungsgesellschaft

M2M-Automatisierung erfordert im Service die richtige Integration mit Arbeitsprozessen, sonst gehen wesentliche Vorteile (z.B. Geschwindigkeit, Diagnoseergebnisse) an dieser Schnittstelle wieder verloren. Die Vielfalt der Systeme, Hersteller und Prozesse, die in der Praxis zusammenwirken, erfordert eine wirksame Standardisierung im technischen Service. eStandards bieten gute Ansätze, werden bisher meist nur in der Beschaffung genutzt. Servicevertrag und SLA spielen bei der Umsetzung von M2M in Serviceaktivitäten eine maßgebliche Rolle, ihre Einhaltung muss belegt werden können. Service Automation ist mehr als nur M2M, erfordert auch ein Servicemanagementsystem.

Alle Branchen oder Unternehmensbereiche für die technischer Kundendienst, Instandhaltung usw. wichtig ist. Er spricht Unternehmen an, die Service Inhouse erbringen als auch solche, die externe Servicedienstleister dazu beauftragen. Industrie 4.0 steht für eine maschinennahe Automatisierung, die vor allem durch Innovationen im Bereich der Sensorik, NFC/RFID und der Kommunikationstechnik begünstigt wird. Mit ihr lassen sich Zustände überwachen und Meldungen generieren. Gilt dann: Jede Meldung ein Serviceauftrag? Nein. Die Entscheidungskompetenz muss bei den Verantwortlichen bleiben ebenso wie Serviceverträge und SLA zu berücksichtigen sind. Trotz automatisierter Auslösung sind Serviceaktivitäten zu disponieren: Der richtige Techniker zum passenden Termin. Und auch weite Teile vor allem der Leistungserbringung bleiben im technischen Service manuell. Es gilt somit, das Informationsplus aus Instandhaltung 4.0 durch Service-Automation im gesamten Erledigungsprozess bis hin zum Techniker vor Ort zu nutzen. Serviceverträge, Kunden- und Maschinendaten müssen verknüpft in Arbeitsprozesse eingehen.

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