IT2Industry 2015: Rückblick Tag 1

Zum Auftakt der IT2Industry im Rahmen der productronica, Weltleitmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik, präsentierten neben den 25 Ausstellern der Fachmesse auch Unternehmen in über zehn Vorträgen der Open Conference Services und Lösungen zum industriellen Internet der Dinge.

Bodo Körber – Accenture Digital

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Bodo Körber, Accenture Digital

Mit der Keynote „Industrial Internet of things – die Transformation von Produkten zu Services und neuen Geschäftsmodellen“ von Bodo Körber, Managing Director, Accenture Digital, wurde die Open Conference um 11.30 Uhr eröffnet. In seinem Vortrag erklärte Bodo Körber, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf jedes Unternehmen haben wird. Aus seiner Sicht sind digitale Visionen für die Kundenbindung notwendig, um Daten in entscheidungsrelevante Informationen umzuwandeln. Darüber hinaus betonte Körber, dass ein integriertes, digitales Geschäfts- und Betriebsmodell erforderlich ist, anhand dessen die bereitgestellten technologischen Voraussetzungen in IT und OT ermöglicht und umgesetzt werden können.

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti – MES D.A.CH Verband

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Prof. Dr-Ing. Jürgen Kletti, MES D.A.CH Verband

Direkt im Anschluss sprach Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti, 1. Vorstand, MES D.A.CH Verband, und geschäftsführender Gesellschafter, MPDV Mikrolab,über “Mehr Effizienz und Qualität in der Produktion mit MES und Industrie 4.0”. Laut Kletti müsse die klassische Produktion effizienter werden, um in der globalisierten Welt bestehen zu können. Für die eigentliche Produktion ist MES ein Hilfsmittel, um wettbewerbsfähig zu bleiben, wie Prof. Kletti erklärte. Dies beginne bei der Fertigungsfeinplanung, die auf reale begrenzte Kapazitäten plant und ressourcen- und energieoptimale Szenarien erstellt. Auf Veränderungen, die in der realen Produktion vorkommen, wie Ausfälle, Terminveränderungen, müsse die Fertigungsfeinplanung zeitnah reagieren und neue optimale Szenarien präsentieren. Eine mitlaufende Qualitätssicherung sorgt für ein rechtzeitiges Erkennen von Ausschuss und damit eine weitere Effizienzsteigerung der Fertigung. Kletti betonte außerdem, dass es wichtig sei, mit einem MES-System Transparenz und Zukunftsfähigkeit zu schaffen, um in einer Produktion Industrie 4.0-Szenarien aktivieren zu können.

Tina Marx – arvato systems

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Tina Marx, arvato Systems GmbH

In ihrem Beitrag „Trusted Data Port – der sichere Hafen für Ihre Produktion“ ging Tina Marx, Leitung Sales Manufacturing, arvato Systems, darauf ein, wie die Vernetzung von Systemen in der Fertigungsindustrie sicherer gestaltet werden kann. Als Beispiele dienten in der Präsentation unter anderem eine Verschlüsselung sowie eine eindeutige Endpunktidentifizierung für sicheren Schutz gegen Missbrauch und unbefugten Zugriff. Neben dem wichtigen Sicherheitsaspekt erklärte Tina Marx auch, wie IT genutzt werden kann, um die Produktion weiter zu optimieren, z. B. in der Produktionssteuerung oder in der Betriebs- und Maschinendatenerfassung. Darüber hinaus stellte sie das Industrie 4.0 Spitzencluster „it’s owl“ vor, in dem ca. 180 Fertigungsunternehmen aus der Region Ostwestfalen-Lippe zusammen verschiedenste Projekte im Umfeld Industrie 4.0 durchführen.

Weitere Informationen: www.it2industry.de

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