Industrie 4.0-Studie: IT-Sicherheit und Standards im Fokus

Welche Entwicklungsmöglichkeiten und Chancen der Realisierung haben Unternehmen auf dem Weg zur Industrie 4.0 und ins Industrielle Internet der Dinge? Eine aktuell veröffentlichte, repräsentative Studie der Deutschen Telekom beleuchtet den gegenwärtigen Stand der digitalen Transformation. Die Ergebnisse sind dabei wertvolle Hinweise für die thematische Perspektive, welche die deutsche Industrie auf dem Weg zur Digitalisierung bis zur nächsten IT2Industry Fachmesse und Open Conference im Rahmen der AUTOMATICA 2016 (München, 21. bis 24. Juni 2016) bestimmen wird.

IT2Industry Studie Industrie 4.0 IIoTFür eine Standortbestimmung digitaler Transformation in Deutschland, zusammengefasst unter dem Begriff Industrie 4.0, hat die Deutsche Telekom hat ihren Cyber Security Report 2015 vorgestellt. Dafür hat das Institut für Demoskopie Allensbach in Kooperation mit dem Centrum für Strategie und Höhere Führung zwischen August und Oktober 2015 zum fünften Mal Vertreter aus Politik und Wirtschaft befragt. Dazu gehörten diesmal 113 Abgeordnete aus dem Bundestag, den Landtagen und deutsche Abgeordnete aus dem Europaparlament sowie 532 Führungskräfte aus großen und mittleren Unternehmen, darunter 247 Führungskräfte aus großen und 285 Führungskräfte aus mittleren Unternehmen.

Dreiviertel der Führungskräfte ist Industrie 4.0 bekannt

  • Industrie 4.0 als Begriff ist inzwischen bei 74 Prozent der Befragten aus Unternehmen bekannt (Vorjahr: 38 Prozent), hingegen bei 90 Prozent der Abgeordneten (Vorjahr: 57 Prozent).
  • Verwandte Begriffe wie vernetzte Fabrik / intelligente Fabrik, Smart Factory oder Internet der Dinge haben 4 von 5 der Befragten (82 Prozent) schon einmal gehört oder gelesen.
  • Sehr intensiv bis intensiv damit beschäftigt haben sich bereits 24 Prozent. Führend sind hierbei Abgeordnete (42 Prozent) und Führungskräfte aus Unternehmen dem Industriesektor Produktion (verarbeitendes Gewerbe) mit mehr als 250 Mitarbeitern (37 Prozent).

Industrie 4.0 als wichtige Aufgabe der deutschen Wirtschaft

  • Industrie 4.0 bestimmt die Agenda der Wirtschaft in Deutschland: Für den Wirtschaftsstandort sehen 92 Prozent der Befragten das Projekt Industrie 4.0 sehr wichtig bis wichtig an, sofern bekannt.
  • Für das eigene Unternehmen sehen 55 Prozent der Befragten aus der Wirtschaft Industrie 4.0 als sehr wichtiges bis wichtiges Thema.
  • Erst 44 Prozent sehen sich in ihrem Unternehmen gut auf Industrie 4.0 vorbereitet.
  • 54 Prozent erachten die zunehmende Digitalisierung und die damit verbundenen Investitionskosten als große bis sehr große finanzielle Herausforderung.

IT-Sicherheit und Standards für erfolgreiche Digitalisierung

  • Für 85 Prozent befragte Führungskräfte aus Unternehmen sind einheitliche, unternehmensübergreifende Standards, z.B. bei Softwareprogrammen, sehr wichtig bis wichtig.
  • Allerdings sehen 4 von 5 (81 Prozent) diese Bestrebungen erst in den Anfängen begriffen.
  • Den Stellenwert der IT-Sicherheit im Unternehmen erachten 92 Prozent für sehr hoch bis hoch.
  • Ein wirksamer Schutz gegen Cyber-Angriffe ist für 88 Prozent die größte Hürde bzw. Herausforderung bei der Industrie 4.0-Umsetzung.
  • 90 Prozent der Befragten denken, dass Gründe der IT-Sicherheit dafür sorgen, dass Industrie 4.0 aktuell nicht so schnell fortschreitet.
  • Zudem meinen 84 Prozent der Befragten, dass durch mehr Automatisierung und Vernetzung des Produktionsprozesses gezielte Cyberangriffe zunehmen können – für 87 Prozent werden mehr Hackerangriffe auf IT-Systeme von Unternehmen auftreten, für 75 Prozent Viren oder Schadsoftware im Unternehmensnetzwerk insgesamt
  • In Cloud Computing sehen 24 Prozent die sichere bis sehr sichere Möglichkeit, eigene Daten und Programme im Internet zu speichern.

– Weiter zum Cyber Security Report [PDF] [PDF-Download]

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