IT2Industry trifft productronica

Grafik productronica trifft IT2I.
IT2Industry trifft productronica, Grafik: Messe München

Die klassische Fertigungsindustrie, wie sie bisher seit vielen Jahrzehnten betrieben wurde, war an einen Standort und den dort vorhandenen Rahmenbedingungen gebunden. Durch das industrielle Internet der Dinge ändern sich die Voraussetzungen für Produktion und Fertigung grundlegend. Die Produkte und Services, die auf der IT2Industry im Rahmen der Weltleitmesse productronica präsentiert werden, bilden das Bindeglied zwischen der klassischen Fertigung und der vierten industriellen Revolution.

 

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Produktion weltweit, Grafik: CoCos-Projekt

Weltweit verbundene Produktionsstandorte 

Produktionsstandorte werden in Zukunft weltweit miteinander verbunden sein und kommunizieren. Die Basis hierfür bilden ITK-Technologien, auch beim Einsatz in Cyber-physischen Systemen, die einerseits zur Steigerung der Produktivität der Unternehmen beitragen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Standorte sichern. Bei der IT2Industry zeigen Unternehmen, wie dezentrale Regelschleifen in die Produktion integriert werden. Die in Echtzeit entstehenden Daten der Produktionswelt können auf diese Weise in internetbasierten Diensten verarbeitet und für Regelprozesse genutzt werden.

 

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IT Infrastruktur Industrie 4.0, Grafik: BITKOM

Infrastruktur/IT-Sicherheitskonzepte 

Voraussetzung für die Vernetzung weltweiter   Produktionsstandorte sind sowohl eine funktionierende  Infrastruktur sowie industrielle IT-Sicherheitskonzepte. Je stärker in der Produktion Funktionen genutzt werden, die auf Vernetzung beruhen, desto wichtiger wird es sein, das Netz zuverlässig und in jeder Anspruchssituation bereitzustellen sowie den bestmöglichen physischen Schutz zu gewährleisten. Produktions- und Industrieanlagen können nur dann nachhaltig geschützt werden, wenn die steigende Bedrohung durch Cyber-Angriffe mittels wirksamen Mechanismen und anwendbaren Lösungen begegnet wird. Schwachstellen und Gefahren erkennen, Angriffe mit System minimieren, Standards und Normen richtig auswählen, hierzu bieten Unternehmen im Rahmen der IT2Industry Best-Practice Beispiele und Services an.

 

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Industrie 4.0 – Losgröße 1, Grafik: SPS-Magazin

Losgröße 1

Das industrielle Internet der Dinge und Industrie 4.0 können nur dann optimal umgesetzt werden, wenn Fertigung und Produktion in der Lage sind, flexibel auf individuelle Kundenanforderungen zu reagieren. Das Schlagwort hierbei lautet „Losgröße 1“: Im übertragenen Sinn bedeutet Losgröße 1 die Entwicklung weg von der Massenfertigung hin zu individualisierten Produkten. In diesem Zusammenhang reicht das Spektrum der IT2Industry unter anderem von Cloud Computing über Big Data & Analytics und Software Engineering bis hin zu Sicherheitslösungen.

 

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Big Data in der Produktion, Foto: VDI

Big Data 

Eng verbunden mit dem industriellen Internet der Dinge sind auch Einsatz, Analyse und Verwendung von Big Data. Eine Vielzahl von Datenmengen können mittlerweile in wenigen Sekunden ausgewertet werden. Das ist bei der Fehleranalyse wichtig, also bei der Frage, wann ein Teil zu brechen droht. Oder bei komplexen Fertigungslinien über mehrere Produktions- und Zulieferstufen. Dank der Datenauswertung sind Unternehmen in der Lage, mögliche Ausfälle von Maschinenteilen viel präziser vorherzubestimmen als früher. Auf diese Weise zeigen Unternehmen bei der IT2Industry wie intelligente Produktionsplanung die Auslastung von Fertigungsanlagen weiter optimiert.

 

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Energie- und Prozesskontrolle, Grafik: Schmalz

Energieeffizienz 

Das industrielle Internet der Dinge wird sich darüber hinaus sehr stark auf die Energieeffizienz bei Fertigung und Produktion auswirken. Statt einer Ansammlung isoliert wirtschaftender Betriebe wird dann ein vernetztes, hocheffizientes und flexibles System mit intelligentem Energiemanagement Waren energie- und rohstoffoptimiert herstellen. In lernenden Energieeffizienznetzwerken kooperierende Unternehmen unterstützen sich gegenseitig dabei, ihre Produktion energieeffizienter auszurichten. Doch eine ganzheitliche Optimierung von Energieströmen geht weiter. Sie verknüpft regional die unterschiedlichen Erzeuger und Verbraucher. Bei der IT2Industry stellt der Verband der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber den Bereich Energie und Energieeffizienz in einer eigenen Themen-Session der begleitenden Open Conference in den Mittelpunkt.

Mehr Informationen:
www.it2industry.de

www.productronica.com

 

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