Digital Shift: Wie das Internet der Dinge künftig Wirtschaft und Privatleben beeinflusst

IT2Industry Keynotes Industrie 4.0 Internet der Dinge Digitalisierung Unternehmen Zukunft IoT opportunitiesDas Internet der Dinge beginnt deutlich zu wachsen, da Verbraucher, Unternehmen und Regierungen den Nutzen der mit dem Internet vernetzten Geräte erkennen und entsprechend immer mehr im Alltag einsetzen. In einer neuen Studie untersuchen TechnologieAnalysten des Onlinemediums Business Insider, was derzeit das Wachstum im Internet der Dinge antreibt und wie die verschiedenen Branchen der Wirtschaft Innovationen des Internet of Things (IoT) einbinden. 

Im IoT verdrängen mobile Geräte alles – PC-Desktop und Notebooks adé

Parallel wird das Datenaufkommen aus mobilen Geräten laut einer Studie von Cisco jährlich hochgerechnet um rund 61 Prozent, ausgehend von 2013 bis 2018, wachsen. Im Jahr 2018 wird demnach das Datenvolumen bei monatlich 15,9 Exabyte liegen, das sind eine Trillion (10 hoch 18) Bytes. Angesichts der bis dahin gemäß Prognose weltweit verbreiteten 10 Milliarden mobilen Geräte wird dies weiter forciert werden. Im Jahr 2020 werden voraussichtlich 80 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung ein Smartphone nutzen.

Dies sind einige der wichtigsten Erkenntnisse von BI Intelligence:

  • Das Internet der Dinge wird sich zum größten Markt der Welt für technische Geräte der Welt entwickeln. Entlang Schätzungen wird er bis zum Jahr 2019 mehr als doppelt so groß sein wie der für Smartphone, PC, Tablet, vernetzte Fahrzeuge (Connected Cars) und der Markt für Wearables zusammengenommen. Die Auslieferung von Geräten mit Android und iOS Betriebssystemen ist im Frühjahr 2011 mit neu produzierten PCs gleichgezogen. Ende 2013 wurden rund drei Mal so viele mobile Geräte wie PCs produziert.
  • Das Internet der Dinge wird einen Anteil von 1,7 Billionen US-Dollar – mehr als 1,3 Billionen Euro – an der Weltwirtschaft erreichen. Eingerechnet sind dabei entsprechende Hardware, Software, Installationskosten und zugehörige Dienste, etwa zum Management der Geräte sowie der virtuell errechnete wirtschaftliche Gegenwert aus Einsparungen, die mit dem IoT realisiert werden können.
  • Der Wert der in 2019 produzierten Geräte wird bei 6,7 Milliarden US-Dollar liegen – das macht ein Wachstum von 61 Prozent, hochgerechnet auf einen Fünf-Jahres-Zeitraum. Der mit Hardware-Verkäufen erwirtschaftete Umsatz wird 50 Mrd. USD bzw. 8 Prozent der Gesamteinnahmen der Aktivitäten ausmachen, die dem IoT zugerechnet werden können. Einen Löwenanteil im Gesamtmarkt werden Software-Hersteller und Unternehmen im Sektor für technische Bereitstellung und IT-Infrastruktur verdienen.
  • Der Unternehmensbereich ist im Internet der Dinge führend mit knapp der Hälfte der ausgelieferten Geräte. Dieser Anteil wird in den nächsten Jahren sinken und die Bereiche öffentliche Verwaltung und private Heimnutzung (Smart Home) deutlich an Dynamik gewinnen. Demnach wird bis 2019 der Regierungssektor die meisten Geräte für das IoT ordern.
  • Die Hauptvorteile, welche aus der Entwicklung des Internet of Things entstehen, sind eine höhere Effizienz und die Chance auf niedrigere Kosten. Auf diese Weise eröffnet das IoT die Möglichkeit einer Effizienzsteigerung in der privaten Wohnung, im städtischen Raum und am Arbeitsplatz, da die Kontrolle an den Nutzer übertragen wird. Besonders für Unternehmen lassen sich Prozesse der Produktion und der Logistik mittels der Digitalisierung in der Industrie 4.0 optimieren. Dabei zögern weiterhin viele, entsprechende Geräte einzusetzen, da Themen wie IT-Sicherheit und Datenschutz häufig im Vordergrund stehen, und so Entscheidungen verlangsamen, Dynamiken verzögern, und damit Chancen verstreichen, die in anderen Ländern und Märkten bereits ergriffen werden.
  • Im Internet der Dinge fehlt – momentan noch – ein übergreifender Konsens zur Standardisierung und für Technologien, um eine Kompatibilität zu ermöglichen und die Nutzung zu vereinfachen. Es gibt derzeit nur wenige Normen und Vorgaben, auf die sich verständigt wurde, dafür, was benötigt wird, um den Einsatz von Geräten im Internet der Dinge voranzutreiben. Konsortien, in denen sich die globale Industrie, besonders Technologie- und Elektronikunternehmen zusammenschließen, sind daher in der Pflicht, aber auch vorwiegend interessiert und bereits daran beteiligt, das Internet of Things zu standardisieren und die dringendsten Sicherheitsbedenken auszuräumen.

Internet of Things IoT Internet der Dinge Connected Devices vernetzte Geräte Wirtschaft Entwicklung Schaubild BI

– Quelle / Schaubild: Business Insider via Yahoo! News

,,,,,,,,,,,

Leave a comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Akzeptieren und Weiter

Diese Webseite verwendet Cookies, um ein bestmögliches Webseiten-Erlebnis zu bieten. In unseren Datenschutzhinweisen können Sie Details über die Einstellungen einzelner Anbieter erfahren und diese ändern. Durch den Besuch dieser Website akzeptieren Sie die Nutzung von Cookies.