Fokus Infrastruktur und Digitale Netze zur IT2Industry Conference

IT2Industry Conference Konferenzprogramm Sprecher Infrastruktur Digitale Netze Digitalisierung StraßeLeistungsfähige digitale Netze sind Grundvoraussetzung zur Verarbeitung größter Datenmengen in Echtzeit, ermöglichen Unternehmen, ihre Geschäftsprozesse in Höchstgeschwindigkeit zu realisieren und somit ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft. Daher stellen bei der IT2Industry Konferenz vier Experten Themen über “Infrastruktur & Digitale Netze” in den Mittelpunkt ihrer Fachvorträge. Die Konferenz-Session beginnt am Nachmittag des 11. November 2014 um 13:30 Uhr.

Geschäftsmodelle und Handlungsfelder für Unternehmen in Industrie 4.0

Jan Wehinger MHP
Jan Wehinger MHP

In seinem Vortrag mit dem Titel “Industrie 4.0 erreichbar machen” beschäftigt sich Dr.-Ing. Jan Wehinger, von der MHP GmbH, einem Porsche-Unternehmen, beschäftigt sich mit Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0, Handlungsfeldern für Unternehmen und Veränderung von Geschäftsmodellen.

Im Vortrag greift Jan Wehinger die aktuellen Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 auf und stellt die Elemente von Industrie 4.0 dar. Aufbauend darauf werden die wesentlichen Handlungsfelder in denen Unternehmen aktiv werden müssen erklärt. Dazu wird ein Ansatz zur zukünftigen Organisationsanalyse und Darstellung aktueller Technologieentwicklungen im Kontext Industrie 4.0 vorgestellt.

Digitalisierung der Industrie: ein Wertbeitrag der IT im M2M-Umfeld

Jan Hickisch Unify
Jan Hickisch Unify

IT digitalisiert die Industrie – Wertbeitrag der IT im Machine-to-Machine Umfeld” beschreibt Jan Hickisch, Vice President Global Solutions Marketing bei Unify in seinem Vortrag. Dazu gehören sichere IT-Infrastrukturen als Grundlage für Industrie- und Produktionsnetze, besonders IP-Netze für Maschine-to-Maschine Communication und Wireless LAN Netze gesteuerte Bandbreite nach Maschinen-Priorität. Smart Remote Distribution umfasst Softwareverteilung, Fernzugriffe und Remote Sessions TÜV geprüft, sicherer und kontrolliert. Zum Bereich Service Support und Operation Center gehören Monitoring, Kapazitäts- und Performanceüberwachung, Prozessautomatisierung und mobile Techniker-Einsatzsteuerung.

Sichere IT Infrastrukturen sind die Grundlage einer Maschine-to-Maschine IP-Kommunikation für Industrie und Produktion. Moderne Wireless-LAN-Controller regeln zum Beispiel die Netz-Bandbreite nach Maschinen-Prioritäten oder steuern in Verbindung mit Network Access Control die Zugriffsrechte auf Server und Applikationen. Digitale Alarmierungssysteme reagieren auf Maschinen-Input und alarmieren über ein regelbasiertes kontrolliertes Abarbeiten von Meldelisten organisatorisch zuständige Administrations-Instanzen im Unternehmen. Eine gesicherte Software-Verteilung via TÜV-geprüfter Remote Session (Smart Distribution) aus einem zentralen Operation Center ermöglicht die Hotfix und Patchversorgung vor Ort. Ein streng organisierter Service Support (ITIL) ist für die Erkennung und effiziente Bearbeitung von Fehlern notwendig. Steuerungsinstrumente wie mobile Auftragsbearbeitung für Feldtechniker sind Teile einer effizienten Service-Prozessautomatisierung.

Im Vorfeld der IT2Industry Conference haben wir im Interview mit Jan Hickisch drei Fragen zum industriellen Internet der Dinge an ihn gerichtet.

SOA und Industrie 4.0

Dominik Bial Opitz Consulting Deutschland
Dominik Bial Opitz Consulting Deutschland

Dominik Bial, Consultant bei Opitz Consulting Deutschland, rückt “SOA im Zeitalter von Industrie 4.0 – Neue Unterstützung von IT Prozessen” in den Mittelpunkt seines Vortrags. Neben SOA als technischer Grundlage für Industrie 4.0 greift er die Unterstützung und Beschleunigung von Unternehmensprozessen sowie Monitoring, Tracking und Adaption von Geschäftsprozessen auf.

Integration und Automatisierung sind besondere Herausforderungen, wenn Unternehmen Szenarien im Umfeld der Industrie 4.0 umsetzen wollen. Das Angebot neuer Services, die Integration weiterer Anwendungen und das Datenaufkommen steigen erheblich. Serviceorientierte Architekturen decken grundlegende Anforderungen ab, die die Industrie 4.0 an eine Unternehmensarchitektur und Anwendungen stellt. Mittels Service-orientierten Architekturen lassen sich Geschäftsprozesse mit Daten aus dem Internet der Dinge und von mobilen Geräten ergänzen. Durch diese Daten lässt sich die Ausführung von Prozessen in Echtzeit nachverfolgen, beeinflussen und steuern. Werden Supply Chains oder Logistikprozesse als Geschäftsprozess erfasst, lassen sich so Kennzahlen gewinnen und die Durchführung entsprechender Vorgänge anpassen. Im Vortrag wird aufgezeigt, wie Service-orientierten Architekturen die technische Grundlage für Szenarien aus Industrie 4.0 bereitstellt und welche Potentiale für Unternehmen entstehen.

Mehrwertdienste durch unternehmensübergreifende Vernetzung

Fabian Schreiber ark Industrie / Gemini Business Solutions
Fabian Schreiber ark Industrie / Gemini Business Solutions

Wie können Mehrwertdienste durch eine unternehmensübergreifende Vernetzung geschaffen werden?” – diese Frage stellt Dr.-Ing. Fabian Schreiber, Vorstandsvorsitzender der ark Industrie AG. Im Fokus seines Vortrags stehen die Aspekte unternehmensübergreifender Vernetzung von Maschinen und Prozessen, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen sowie neue Geschäftsmodelle durch leicht zu implementierende IT-Lösungen. Dazu schreibt er:

Die Transformation zur Produktion 4.0 stellt kleine und mittlere Unternehmen oft vor eine fast unlösbare Aufgabe. In diesem Umfeld spielt die einfache Vernetzung von Maschinen- und Prozessen eine wichtige Rolle. In der ark|group wurden Lösungen geschaffen, um über Plug&Produce-Systeme Maschinen miteinander zu vernetzen. Darauf aufbauend soll ein Ingenieurscockpit Unternehmen weltweit die Möglichkeit geben auf Maschinen zuzugreifen und z.B. Wartungsprozesse und Maschinenkapazitäten zu überwachen und zu organisieren. Darüber hinaus bietet es Unternehmen die Möglichkeit unternehmensübergreifend Maschinenkapazitäten anzubieten und unternehmensexterne Prozesse in die Fertigung mit einzubinden. Hierdurch werden Ressourcen und Stärken gebündelt und Allianzen gegenüber dem globalen Wettbewerb gebildet. Innerhalb des Vortrages wird anhand der weltweit agierenden Textilbranche aufgezeigt, welche Möglichkeiten und Geschäftsmodelle eine unternehmensübergreifende Vernetzung schafft.

Fabian Schreiber ist neben seiner Verantwortung als Vorstandsvorsitzender der ark Industrie AG zugleich Geschäftsführer der Gemini Business Solutions GmbH und Aufsichtsrat der Arche AG. Daneben arbeitet er in den Arbeitskreisen Industrie 4.0 des BITKOM und Mess- & Automatisierungstechnik des VDI/VDE. Schreiber ist Träger des Walter-Reiners-Stiftungspreis VDMA Textilmaschinen und des Innovationswettbewerbs des BMBF.

Infrastruktur-Veranstaltung zum Breitbandausbau

Den Fokus auf Breitbandausbau richtet auch die Bayerische GemeindeZeitung, Partner der IT2Industry, beim 2. Bayerischen Breitbandforum. Es findet am 6. November 2014 in Wolfratshausen statt.

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