Rechtliche Folgen der Industrie 4.0 – Darauf müssen Verantwortliche achten

Rechtsprobleme-bei-industrie-4-webMal ehrlich, wer denkt bei den vielen hochtechnologischen Fragen des industriellen Internets der Dinge an Paragrafen, rechtliche Fragen und Folgen? Im ersten Moment wohl die wenigsten der verantwortlichen Werksleiter und Geschäftsführer. Aber gerade durch die Vernetzung von Produktionsstätten und Produkten entsteht eine Vielzahl an neuen Rechtsbeziehungen. Wichtige Punkte hierbei sind unter anderem IT-Sicherheit, Geheimnisschutz, Produkt-Haftungsfragen, Datenschutz sowie die rechtliche Absicherung von Produktionsausfällen.

Um auf der juristisch sicheren Seite zu stehen, sollten die für Industrie 4.0 verantwortlichen Personen frühzeitig rechtliche Risiken erkennen und diese durch vorbeugende Maßnahmen minimieren. Ist das der Fall, steht dem Unternehmen im Hinblick auf industrielles Internet der Dinge aus rechtlicher Sicht nichts mehr im Weg.

Geheimnisschutz

Bei der Vernetzung von Produktionsstätten und Produkten steht die Frage des Geheimnisschutzes ganz oben auf der Agenda. Ein Beispiel hierfür sind Datenbrillen. So kam es bereits vor, dass aus den Videoaufnahmen einer Brille Zugangskombinationen für einzelne Produktionsbereiche in die falschen Hände geraten sind. Daher muss die Nutzung der Datenbrillen vertraglich geregelt werden.

Produktbeobachtung

In einer vielfach digital vernetzten Arbeits- und Produktionswelt zählt es zu den Pflichten von Produzenten, ihre Produkte dauerhaft auf mögliche Gefahren zu überwachen. Auf diese Weise ändert sich aus Kundensicht der kostenpflichtige Wartungsvertrag in eine kostenlose Schutzpflicht des Produzenten.

Haftung / Ausfall

Damit im industriellen Internet der Dinge die Maschinen reibungslos funktionieren, benötigen diese neben Software und Updates auch Wartung und Pflege. Vernetzte Strukturen schaffen zahlreiche neue Anknüpfungspunkte für (Produkt)-Haftungsfragen. Da Stillstand in der Produktion sehr teuer ist, muss von Anfang an geklärt sein, wer für den Schaden haftet.

Datenschutz

Im industriellen Internet der Dinge werden unzählige Daten von Maschinen und Kunden gesammelt. Bereits bei der Entwicklung neuer Produktionsprozesse sollte bereits geklärt werden, wie die daraus entstehende Datenvielfalt optimal verarbeitet und verwaltet werden soll.

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