Drei Fragen an: Jan Hickisch, VP Global Solution Marketing, Unify

Unify_J_HICKISCH_MG_8658Bei der IT2Industry Conference können Sie sich in über 30 Vorträgen, Keynotes und Diskussionsrunden über Neuheiten zum Thema „Industrielles Internet der Dinge“ informieren. In unserem Blog stellen wir Ihnen die Sprecher näher vor: Jan Hickisch, VP Global Solution Marketing bei Unify, wird am 11. November 2014 einen Vortrag zum Thema “IT digitalisiert die Industrie – Wertbeitrag der IT im Machine-to-Machine Umfeld” halten.

Zu den Kernbotschaften seiner Präsentation zählen:

  • Sichere IT-Infrastrukturen als Grundlage für Industrie- und Produktionsnetze.
    IP-Netze für Machine-to-Machine Communication, Wireless-LAN-Netze gesteuerte Bandbreite nach Maschinen-Priorität.
  • Smart Remote Distribution. Softwareverteilung, Fernzugriffe und Remote Sessions TÜV-geprüft, sicherer und kontrolliert.
  • Service Support und Operation Center.  Monitoring, Kapazitäts- und Performanceüberwachung, Prozessautomatisierung und mobile Techniker-Einsatzsteuerung.

Logo Unify weissVorab hat Jan Hickisch für den IT2Industry Blog drei Fragen zum industriellen Internet der Dinge beantwortet.

IT2I: Was sind Ihre Erwartungen an Industrie 4.0?

JH: “Industrie 4.0 ist ja nichts weniger als die vierte industrielle Revolution. Wenn klassische Industriebereiche vernetzt werden und die Produktion immer intelligenter wird, dann ist das für uns auch ein Kommunikationsthema. Schließlich arbeiten auch in stark automatisierten Umfeldern noch Menschen zusammen, die am Ende die Entscheidungen treffen. Dafür brauchen sie alle wichtigen Informationen an einem Punkt und intelligent aufbereitet, um optimal zusammenarbeiten zu können. Hier sehen wir wachsenden Bedarf an innovativen Lösungen. Außerdem müssen auch die verschiedenen Maschinen und Anlagen untereinander Informationen austauschen. In diesem Bereich ist Expertise in Sachen Übertragungsprotokolle und Standards gefragt. Das alles macht Industrie 4.0 für uns enorm spannend.”

IT2I: Was sind Ihrer Meinung die größten Herausforderungen für Unternehmen beim industriellen Internet der Dinge?

JH: “Eine große Herausforderung ist sicherlich, die bis dato nicht vernetzten Maschinen und Geräte zu verbinden. Dazu gehören offene Standards, damit hier auf Protokollebene keine babylonische Sprachverwirrung entsteht. Außerdem ist die Mensch-Maschine-Schnittstelle enorm wichtig. Unternehmen müssen darauf achten, dass die Informationen aus der vernetzten Produktion so an die Mitarbeiter gelangen, dass diese damit arbeiten können. Sonst wird aus der guten Idee, dass die Technik den Mitarbeiter unterstützt, schnell ein für alle Beteiligten belastendes Chaos.”

IT2I: Wie beurteilen Sie das Konzept der IT2Industry, parallel zu den Weltleitmessen AUTOMATICA, electronica und productronica stattzufinden?

JH: “Das Konzept ist vielversprechend. Die drei Messen Automatica, electronica und productronica zeichnen sich durch ein hervorragend informiertes Fachpublikum aus, zudem sind zahlreiche Entscheider vor Ort. Davon kann die IT2Industry nur profitieren. Außerdem ist es vor dem Hintergrund der Entwicklung hin zu Industrie 4.0 nur folgerichtig, die Industriebranchen mit der IT und der Kommunikationstechnik zusammenzubringen. Wir erhoffen uns daher zahlreiche Kontakte aus spannenden Bereichen, die wir sonst nirgends in dieser Dichte an einem Ort treffen können.”

 

Über Jan Hickisch:

Jan Hickisch hat Kommunikation in allen Facetten erlebt und in verschiedenen Rollen wie Software-Entwicklung, Technical Sales, Produkt Management, Strategisches Portfolio Management gestaltet. Heute ist er bei Unify als Vice President Global Solution Marketing für die Vermarktung von Lösungen und Services verantwortlich. Zusätzlich ist er seit Dezember 2010 Geschäftsführer der Fastviewer GmbH.
– Jan Hickisch schreibt im Unify Blog und twittert unter @JHickischBiz.

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